Fettleber: Ursachen, Risiken, Lösungen

Shownotes

In dieser Episode widmen sich Nathalie Baranauskas und Volker einem Thema, das oft übersehen wird – der Fettleber. Denn längst nicht nur Alkohol ist der Übeltäter! Immer häufiger entsteht eine nichtalkoholische Fettleber, verursacht durch Zucker, Fertigprodukte, Bewegungsmangel und Stress.

Nathalie erklärt, wie die Leber still leidet, welche Frühwarnzeichen du ernst nehmen solltest und wie du mit einfachen Schritten gegensteuern kannst. Du erfährst:

Wodurch eine nichtalkoholische Fettleber entsteht

Warum Zucker (auch Fruchtzucker!) gefährlicher sein kann als Alkohol

Wie sich eine Fettleber auf Stoffwechsel, Hormone und Entgiftung auswirkt

Welche Rolle Darmgesundheit, Bewegung und Ernährung spielen

Mit welchen Mikronährstoffen und Bitterstoffen du deine Leber unterstützen kannst

Mit viel Wissen, Empathie und klaren Tipps zeigt Nathalie, wie du deiner Leber etwas Gutes tun und die Gefahr rechtzeitig erkennen kannst – bevor sie zur Krankheit wird.

https://nathaliebaranauskas.de/

Transkript anzeigen

00:00:02: Vorsicht!

00:00:03: Ansteckende Gesundheit.

00:00:04: Der Podcast von und mit Natalie Baranauskas.

00:00:11: Wir sprechen heute über die Fettleber und die Gründe und auch was wir dagegen tun können.

00:00:19: Wir beginnen, das ist immer ganz leicht.

00:00:21: Natürlich hat Alkohol damit oder kann Alkohol damit zu tun haben.

00:00:26: Ich glaube aber, dass es viel, viel, viel mehr Gründe für eine Fettleber gibt.

00:00:32: Es gibt viel, viel mehr Gründe.

00:00:33: Vor allen Dingen, die alkoholische Fettleber ist gar nicht so häufig wie die nicht alkoholische Fettleber.

00:00:39: Also muss man ganz klar unterscheiden, die alkoholische Fettleber und die nicht alkoholische Fettleber können beide zur Leberzirose und letztlich zum Leberkrebs führen, wenn man so will.

00:00:49: Aber viel häufiger haben wir natürlich die nicht alkoholische Fettleber.

00:00:53: Also klar, alkoholische Fettleber weiß jeder übermäßige Alkoholkonsum, also wenn jetzt jemand regelmäßig und dauerhaft Alkohol konsumiert, Der wird halt in der Leber abgebaut und dabei entsteht eben vermehrt Fett.

00:01:05: Deswegen kommt es da, weil das Fett in den Leberzellen abgelagert wird, eben zu einer alkoholischen Fettleber.

00:01:11: Sagt ja schon das Wort.

00:01:13: Und dann gibt es eben die nicht alkoholischen Fettleber.

00:01:15: Das ist auch, wenn die Leute dann kommen und sagen, sie haben ganz schlechte Leberwerte.

00:01:21: Aber sie trinken ja gar nichts und der Arzt hätte ganz komisch gefragt, wie viel sie denn so trinken.

00:01:25: Also das ist scheinbar immer noch nicht so in aller Munde, dass die Fettleber nicht unbedingt von Alkohol kommt.

00:01:31: Also ich würde behaupten, in den meisten Fällen, die ich hier sehe, kommt sie von nicht alkoholischer Fettleber.

00:01:36: Das ist eigentlich auch die häufigste Form, kann man sagen.

00:01:40: Also das sind Menschen, die kaum oder ganz wenig Alkohol trinken.

00:01:44: Das ist eher... Das sind eher Menschen, die essen viel Zucker, viel Weißmehl, die trinken gerne diese Softdrinks oder futtern gern Fertigprodukte.

00:01:53: Und ja, die haben auch oft natürlich ein bisschen zu viel Fett am Bauch.

00:01:58: Das Fettgewebe setzt ja bekanntlich Entzündungsstoffe frei und dann leidet eben die Leber.

00:02:04: Und das Türkische an der Leber ist ja eben, dass sie dir nicht zeigt, dass sie was hat.

00:02:08: Also du erlebst es nicht, dass die Leber dir einen Schmerz signalisiert, sondern ... Man sagt, Müdigkeit ist der Schmerz der Leber.

00:02:17: Also die Leute kriegen in dem Sinne nicht wirklich Symptome außer, dass sie diese Werte halt schwarz auf weiß mal sehen beim Arzt.

00:02:24: Aber so wirklich an der Leber spüren sie jetzt keinen Schmerz oder sowas.

00:02:28: Ja, da muss man jetzt einfach die Sachen mal auseinanderdröseln, die so dazu führen können.

00:02:33: Also was alles in Kombination zu so einer nicht alkoholischen Fettleber führen kann, das erzähle ich jetzt einfach

00:02:38: mal, ne?

00:02:38: Ja, bitte.

00:02:40: Also es sind ja vorwiegend Leute, die so ein bisschen Bewegungswuffel sind, also die verbrennen einfach weniger Fett.

00:02:46: Ja, es steigt eben das Leberfett dann.

00:02:49: Oder dann haben wir wieder die Medikamente.

00:02:51: natürlich, darf man auch nicht vergessen, die sind ähnlich schlecht wie das Alkohol.

00:02:55: Also Medikamente schwächen ja generell, die müssen ja alle über die Leber verstoffwechselt werden, die schwächen ja generell die Leber und den da.

00:03:02: Und da gibt es eben jede Menge, also breit gefächerte Medikamente, Cortisol, Paracetamol, Antibiotikum und alles Mögliche, also was du dir nur vorstellen kannst, diese ganzen Ibuprofen, Diplofenack usw.

00:03:16: Die können auch, die wirken sowieso... Leber toxisch, aber mit Alkohol in Kombination.

00:03:21: Und das passiert wirklich sehr häufig.

00:03:22: Ich bin da immer wieder baffiert, dass die Leute gar nicht wissen, dass sie da kein Alkohol trinken dürfen, wenn sie diese Medikamente nehmen.

00:03:29: Also das kann richtig toxisch wirken in der Leber und kann echt zu Leberversagen führen.

00:03:34: Oder eben auch zu Leberentzündung einfach.

00:03:36: Ich habe

00:03:38: aber gerade schon richtig gehört, dass Bewegung ein ganz wichtiger Bestandteil ist, um vorzubeugen.

00:03:45: Ja, absolut.

00:03:47: Bewegung, also immer so gut es halt geht.

00:03:50: Man kann es nicht jedem abverlangen, dass er richtig Sport macht, aber es sollte sich zumindest jeder mal dreißig Minuten täglich bewegen.

00:03:58: Ich finde, das ist nicht zu viel verlangt, das ist wirklich zu machen.

00:04:01: Also was noch eine Rolle spielt, ist natürlich der Darm.

00:04:05: Darm und Leber gehört beides zu unseren Verdauungsorganen, deswegen der Darm spielt eine ganz wichtige Rolle, da auch immer nachschauen.

00:04:11: Das ist ja auch immer so... Mein Steckenpferd, das ich auch immer ganz gerne nach dem Darm schaue.

00:04:17: Also Stuhluntersuchungen in die Wegeleite.

00:04:19: Damit man mal sieht, wie ist denn da die Besiedlung?

00:04:22: Wie sieht es aus im Darm?

00:04:23: Kann man da nicht schon mal ansetzen.

00:04:25: Und dann natürlich alles vermeiden, was dazu führt.

00:04:29: Also Zucker ist eben ein ganz großes Thema.

00:04:32: Wissen wir ja.

00:04:32: Und da ist eben nicht nur der Zucker in irgendeinem leckeren Kuchen oder in einem Riegel oder so gemeint, sondern auch tatsächlich ... Zucker in Fruchtzucker, also alles an süßem Obst, was wir so täglich essen.

00:04:48: Und wenn man da eben zuneigt zu dieser Fettleber, sollte man unbedingt diese Obstration meiden.

00:04:54: Ganz wichtig.

00:04:56: Also man sagt ja so eine Handvoll und das ist da auch echt schon viel.

00:04:59: Das heißt, in der Leber wird dieser Zucker eben wieder gleich zu fett umgewandelt.

00:05:05: Und dann hast du wieder diese Entzündungsförderenden Stoffe, die freigesetzt werden und die Boxen da auch noch drauf, die fördern ebenso noch die Entstehung der Fettleber.

00:05:15: Ja, also was kann jetzt alles passieren, sag ich mal?

00:05:20: Wenn du das so unbeachtet einfach stehen lässt, wird es natürlich immer dover und dann kommt aus der Fettleber irgendwann mal eine Leberfibrose.

00:05:27: Also das heißt, Leberfibrose ist, wenn die Wenn die Leber schon so richtig vernabt, also wenn ständig eine Schädigung da ist, vernabt die Leber irgendwann.

00:05:38: Ja, dann lagert sich praktisch dann zwischen den Leberzellen Bindegewebe ab.

00:05:44: Und das siehst du dann natürlich auch nur, wenn du so bildgebende Verfahren machst, also Ultraschall oder MRT oder sowas.

00:05:52: Also da musst du dann schon genauer gucken.

00:05:55: Die Leber wird dann richtig fest, richtig hart und die Struktur bleibt zwar noch so, aber die Leber wird eigentlich wie ein Klotz.

00:06:02: Und in dem Zustand kann man es aber noch reversibel machen, also es ist nur noch Rückbildung möglich.

00:06:08: Aber du musst es halt rechtzeitig behandeln.

00:06:10: Also, du musst dann wirklich alles rigoros weglassen.

00:06:13: Kein Alkohol mehr, Gewichtsabnahme, Blutzucker muss regelmäßig kontrolliert werden.

00:06:18: Und die Ernährung und Bewegung, das muss alles angepasst werden.

00:06:21: Und dann kommst du da nicht mehr raus aus dieser Leberfibrose.

00:06:25: Und die wird dann zur Leberzirrose.

00:06:28: Das ist dann das Endstadium der Leberfibrose.

00:06:31: Also, da ist dann die Leber komplett stark vernabt und ... alles zerstört, also diese Leberläppchen, die in der Leber sind und die Blutgefäße, die sind dann wirklich schon zerstört und die ganze Organstruktur, die ist irreversibel, also unumkehrbar verändert.

00:06:48: Da kannst du dann auch davon ausgehen, dass die Leber ihre Entgiftungsfunktion und der ganze Stoffwechsel, das funktioniert alles nicht mehr, der Hormonabbau.

00:06:56: Also das funktioniert schon bei der Leberfibrosa schlecht, aber da geht dann gar nichts mehr.

00:07:01: Das sind aber dann schon Ja, Leute, wo wirklich dann schon Zeichen richtig zu sehen sind.

00:07:06: Also typisch ist dann diese Bauchwassersucht, sagt man dazu.

00:07:10: Da ist Zitis, die haben so einen richtigen Wasserbauch, so einen richtigen Kugel, wo das so hin und her schwappt.

00:07:16: Wenn man jetzt in so einen Vier-Füßler-Stand geht, kann mich dann noch erinnern an die Ausbildung.

00:07:21: Das ist so jemand, der im Vier-Füßler-Stand ... ist, sich befindet und der Bauch so richtig hin und her schwappt wie so eine Trommel.

00:07:29: Also das ist diese Bauchwassersucht.

00:07:31: Oder die sind schon richtig gelb an der Haut oder an den Sklären der Augen.

00:07:37: Die haben dann auch schon Blutgerinnungsstören und so was.

00:07:40: Also da bist du kurz vor den Leberkrebs.

00:07:42: Das ist wirklich, kannst du nur noch eine Lebertransplantation machen.

00:07:46: Das ist wirklich Endstadium.

00:07:48: Jetzt muss man aber einfach mal sagen, man kann natürlich schon viel früher was tun.

00:07:52: Da sollt ihr erst gar nicht zukommen.

00:07:54: Das heißt natürlich alles das Beherzigen.

00:07:57: Wenn man weiß, man neigt dazu, vielleicht weil es auch familiär schon vorhanden ist, dass man dann wirklich sich gut ernährt und moderat bewegt täglich, auf Alkohol dann verzichtet und natürlich soweit es geht, die Medikamente auch weglässt, wenn es möglich ist.

00:08:12: Man sollte sich dann auch eher Eiweißreich ernähren und die Kohlenhydrate weglassen, weil die werden ja dann auch wieder umgebaut.

00:08:19: letztendlich zum Leberfett.

00:08:22: Und dann sollte man natürlich regelmäßig mal die Leberwerte checken.

00:08:26: Also das ist mal das Erste, was man machen muss.

00:08:28: Und dann, wie gesagt, wenn es schon wirklich zu weit fortgeschritten ist, dann muss man halt dann Ultraschall und MRT oder es gibt auch so ein Fibroscann nennt der sich.

00:08:39: Da wird gemessen, wie fest die Leber ist.

00:08:42: Also da kannst du eine Fibrose oder eine Zirrose mit nachweisen.

00:08:48: Aber wie gesagt, dazu sollte es gar nicht kommen.

00:08:51: Es gibt schon so unspezifische Symptome, die man einfach haben kann.

00:08:55: Jetzt die Müdigkeit hatte ich ja schon erwähnt.

00:08:57: Wenn jetzt ständig jemand so ein Völlegefühl hat oder Blähungen oder wie gesagt die Haut oder die Augen, das Augen weiß man sagt, es klären.

00:09:05: dazu, wenn die gelb gefärbt sind, was es noch gibt, sind so, man sagt Gefäßspinnen, Spider-Navy, das sind so, wenn die Haut wie so eine, hast du das schon mal gesehen, das... Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, kann man ja gerne mal nachschauen im Internet.

00:09:19: Gefäßspinnen.

00:09:20: Das sieht so aus, als wenn so ein Spinnnetz auf der Haut entsteht.

00:09:24: Das ist so typisch dafür.

00:09:25: Die haben auch gerne so Blutungsneigung, also ständig Zahnfleischbluten, Nasenbluten und so was.

00:09:32: Ja, und Muskelschwund ist auch noch ein bekanntes und spezifisches Symptom dafür.

00:09:37: Was kann man noch so tun?

00:09:38: Oder erzähle ich jetzt gerade mal?

00:09:40: Ja, also wir haben ja schon ein bisschen.

00:09:42: das heißt, die tägliche Bewegung ist schon mal der erste Schritt.

00:09:46: Ich kann es auch immer wiederholen, das lässt sich auch gut machen.

00:09:49: Also das heißt, das ist so ein bisschen Tagesplanung.

00:09:51: Ja, man kann ja so einfache Dinge schon.

00:09:54: Anstatt man mit dem Aufzug läuft man halt mal die Treppe.

00:09:57: Anstatt das Auto zu nehmen, um das Kind zum Kindergarten zu fahren, man halt mal die Füße.

00:10:02: Also man kann sich das auch praktisch in den Alltag einbauen.

00:10:07: Und dann kann man natürlich auch jetzt mal abgesehen von der Ernährung.

00:10:10: Ich habe ja schon gesagt, Kohlenhydrate, Zucker und so was meiden.

00:10:14: Viel Gemüse, Vielbahnlaststoffe, aber auch wieder ganz wichtig Omega-III supplementieren.

00:10:20: Und Bitterstoffe, die hatten wir ja auch schon ganz häufig mal in den Podcasts erwähnt.

00:10:25: Bitterstoffe in Form von Nahrung natürlich, also Artischoke, Chico-Ré, Indiviel gibt's jetzt.

00:10:32: Wobei ich ja immer sage, das wird uns ja gerne alles rausgezüchtet.

00:10:35: Das ist möglichst nicht mehr so bitter schmeckt, wie es mal war früher.

00:10:39: Deswegen empfehle ich ja gerne, einfach Bitterstoffe in Form von Tropfen oder Sprays einfach vor dem Essen zu nehmen, um das eben wieder... herbeizuholen.

00:10:48: Dann kann man ja auch bittere Tee, es gibt zum Beispiel Löwenzahn, Tee, Mariendistel, Schafgabe, der grüne Tee, Zitronenwasser, Morgens, das sind alles auch Bitterstoffe, die man sich über die Nahrung aufnehmen kann.

00:11:05: Und dann würde ich auch immer darauf achten, die Leber, die braucht wirklich auch dringend Mikronährstoffe, also als Antioxidantien, um den Körper dann wieder vor den, vor den, ja ... freien Radikalen zu schützen, also vor diesen Schäden, oxidativer Stress und sowas.

00:11:21: Vitamin C ganz wichtig, Zink, Selen, Q-Xen, Vitamin D, Vitamin E und die Omega-Dreifettsäuren.

00:11:29: Das ist auch teilweise, sind diese Mikronährstoffe auch anti-entzündlich.

00:11:34: Was dann ganz wichtig ist, weil wir wollen ja dann alles weglassen, was Entzündung fördert.

00:11:39: Und dann können wir eben über die Mikronährstoffe noch was geben, was anti-entzündlich wirkt.

00:11:44: Dann haben wir eine ganz gute Kombi.

00:11:47: Vorsicht!

00:11:48: Ansteckende Gesundheit.

00:11:50: Der Podcast für ein gesundes Leben von und mit Nathalie Baranauskas.

00:11:55: Die im Podcast dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information.

00:12:01: Sie stellen keine Empfehlung oder Bewertung der Beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden oder Behandlungen dar und ersetzen keinesfalls die Beratung durch Therapeuten.

00:12:11: Bitte wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer an die Therapeutin oder den Therapeuten ihres Vertrauens.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.