Balance für die Seele: Klassische und alternative Wege bei Depressionen
Shownotes
Depressive Verstimmungen entwickeln sich oft schleichend – und der Weg führt nicht selten sehr schnell zu Medikamenten. In dieser Episode von „Vorsicht, ansteckende Gesundheit“ spricht Nathalie Baranauskas mit Volker Pietzsch über alternative und ergänzende Wege im Umgang mit Depressionen.
Im Gespräch geht es darum, frühe Warnsignale ernst zu nehmen: Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Grübeln, sozialer Rückzug. Nathalie erklärt, warum es wichtig ist, nicht vorschnell zu diagnostizieren, sondern mögliche Ursachen genauer zu betrachten – von Stress und Lebensumständen über hormonelle Dysbalancen bis hin zu Mikronährstoffmängeln oder stillen Entzündungen im Körper.
Außerdem stellt sie ganzheitliche Ansatzpunkte vor, die unterstützend wirken können: Ernährung, Vitamine und Mineralstoffe, Heilpflanzen, Adaptogene, Vitalpilze sowie einfache, aber wirksame Maßnahmen wie Bewegung, Natur und soziale Kontakte.
Eine Folge, die Mut macht, früh hinzuschauen, Zusammenhänge zu verstehen und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen – immer mit dem klaren Hinweis, dass therapeutische und ärztliche Begleitung wichtig bleibt.
Transkript anzeigen
00:00:02: Vorsicht!
00:00:03: Ansteckende Gesundheit.
00:00:04: Der Podcast von und mit Natalie Baranauskas.
00:00:10: Heute sprechen wir über alternative Wege bei Depressionen.
00:00:15: Und wie ist denn, fangen wir vielleicht mal so an, wie ist denn der klassische Weg?
00:00:18: Ja, der klassische Weg ist natürlich auch das, was ich oft erlebe, dass die Betroffenen schon beim Arzt waren oder vielleicht schon lange Jahre antidepressiver einnehmen und vielleicht auch nach jahrelange Einnahmen sagen, ich würde da einfach gerne mal von weg kommen.
00:00:33: Ich würde da gerne mal von los kommen.
00:00:35: Ich mag nicht mehr.
00:00:36: Ich hab auch Nebenwirkung erfahren und, und, und.
00:00:39: Also, das ist so der klassische Weg, den ich ja leider auch oft erlebe.
00:00:43: Mein persönlicher Eindruck ist, es geht relativ schnell, ne?
00:00:45: Das heißt, dass man in, ja, in die medikamentöse Behandlung geht.
00:00:50: Ja, leider.
00:00:51: Ja, es geht sehr schnell und auch gefühlt immer mit immer früheren Alter sozusagen.
00:00:58: Ja, und oft auch.
00:01:00: dass sozusagen der Stempel viel zu schnell aufgesetzt wird, dass man gar nicht schaut, was könnten denn die Ursachen für diese Symptome sein?
00:01:09: Ist es wirklich eine Depression, die dahinter steckt oder könnte es vielleicht auch einfach eine andere Ursache haben?
00:01:15: Hormonelle Veränderung, Fragezeichen, Mikronährstoffmangel oder sowas.
00:01:19: Also da gibt es ja auch andere mögliche Symptome, die dann dazu führen, dass das für den einen oder anderen Behandler schon eine Depression darstellt und dann gibt es einfach eine Antidepressiva.
00:01:30: Also wir müssen jetzt einmal sagen, natürlich werden Menschen ihren Alltag nicht mehr bewältigt bekommen.
00:01:34: Ist es eine wirkliche Hilfe und kann ein Weg sein.
00:01:38: Aber tatsächlich bei vielen Fällen ist es noch nicht so.
00:01:41: Ja.
00:01:41: Da muss ich auch wieder sagen, Vorbeugung ist besser als heilen.
00:01:45: Das kommt ja auch nicht von heute auf morgen, wie man so schön sagt.
00:01:48: Also man, es schleicht sich ja so langsam an erstmal.
00:01:51: Man merkt vielleicht einfach, dass man schon die letzten Wochen, Monate, wie auch immer, immer wieder traurig ist oder völlig antriebslos, vielleicht ständig auch negative Gedanken hat, nicht viel.
00:02:04: zu lachen hat oder eben auch Schlafstörungen sind schon auch ein erstes Anzeichen.
00:02:08: vielleicht, ja?
00:02:09: Also ich will damit nicht sagen, dass jeder der Schlafstörung hat und der Depression leidet, aber das kann schon ein erstes Anzeichen sein.
00:02:16: Okay, was gibt es noch für Anzeichen?
00:02:18: Ja, also vorwiegend natürlich diese Antriebslosigkeit, keine Lust, dies das ein oder andere zu erledigen.
00:02:25: alles wieder von da nach da zu schieben, sich vielleicht auch mit sozialen Kontakten nicht mehr so treffen zu wollen.
00:02:32: Also kein Lust auf andere Menschen, mit denen man vielleicht vorher gerne was zusammen gemacht hat.
00:02:37: Das sind schon so.
00:02:38: So typische Sachen sage ich mal.
00:02:41: Aber jetzt sind wir natürlich in so einer Grauzone, weil ich sage mal, das kennt natürlich jeder mal, dass man vielleicht mal kurzfristig eine Antriebsschwäche hat oder irgendwie niemanden sehen will.
00:02:49: Ich glaube, das kennt ja jeder von uns.
00:02:51: Das ist einfach dann eine Frage, wenn es halt zu viel wird.
00:02:55: Absolut.
00:02:55: Wenn es zu viel ist und wenn es halt auch immer eine lange Zeit ist und wenn einen vielleicht, wenn einer schon anspricht, zum Beispiel aus der Familie oder aus dem engen Freundeskreis, was ist mit dir los?
00:03:05: Du hast doch früher, was weiß ich, Tennis gespielt.
00:03:08: Du bist doch früher immer Freitag, Starter hingegangen.
00:03:10: Ihr wart doch auch schon lange nicht mehr in Urlaub oder solche Sachen.
00:03:13: Da muss man vielleicht auch im näheren Umkreis dann mal hellhörig werden.
00:03:16: Was ist denn mit dem oder derjenigen los?
00:03:18: Da sind so viele negative Gedanken, kann man da vielleicht auch irgendwie unterstützend tätig werden oder vielleicht mal in die richtige Richtung lenken sozusagen, vielleicht auch Hilfestellung geben.
00:03:29: Oft sind es ja auch praktisch Hilferufe, die natürlich keiner ausspricht.
00:03:34: Aber vielleicht der eine oder andere doch drauf wartet, dass ein doch mal einer drauf ansprechen könnte.
00:03:39: So, jetzt sind die ersten Anzeichen da.
00:03:42: Und jetzt versuchen wir, die Medikamente zu vermeiden.
00:03:45: Was sind denn die ersten Dinge, die man tun kann?
00:03:47: Also ich sage jetzt einfach mal in der Praxis, wenn mir jemand von solchen Dingen erzählt oder ich merke es ja auch manchmal in der Anamnese und vielleicht ist es den Betroffenen noch gar nicht selbst so bewusst.
00:03:58: Da komme ich natürlich durch meine anonystischen Fragen dahinter.
00:04:02: Ich frage dann natürlich Dinge ab, wie ist ihr schlafen, wie ist der Tagesablauf, was machen sie in ihrer Freizeit und solche Sachen.
00:04:09: Oder jemand sagt, nee, da habe ich eigentlich gar keine Lust zu und das ist irgendwie alles weniger geworden.
00:04:14: Und in letzter Zeit, und in letzter Zeit, und in letzter Zeit.
00:04:17: Also dann merke ich schon so, ja, da hat sich irgendwas verändert.
00:04:20: Und wenn es da nicht irgendein schlägigen Grund für gab, ich sag jetzt einfach mal zum Beispiel, dass jemand jemanden verloren hat im engeren Familienkreis oder der Partner hat sich getrennt oder irgend sowas, wo man sagen würde, oh ja, das ist jetzt ein Grund, aber das sind noch lange keine Depressionen.
00:04:36: Und wenn das eben nicht der Fall ist, und dann werde ich natürlich auch hellhörig und frage natürlich weiter ab, ja, haben Sie viel Stress und ich versuch das dann halt einzugrenzen, ne?
00:04:45: Gibt's also auch zum Beispiel.
00:04:46: ein Punkt ist, der für mich wichtig ist.
00:04:49: ob
00:04:49: es zum Beispiel irgendwelche stillen Entzündungen im Körper gibt.
00:04:53: Also dann frage ich natürlich auch wieder die Ernährung ab.
00:04:55: Ich frage, also da kann man jetzt dann alles denken, weil eine Entzündung im Körper, auch eine stille Entzündung im Körper, das heißt, jemand nimmt die gar nicht wahr, aber die lodert so langsam vor sich hin.
00:05:06: vielleicht durch eine Zahnbehandlung oder durch eine irgendeine lang zurückliegende Entzündung im Körper, hat das immer oder kann das immer wieder Auswirkungen auf unser Gehirn und auf unsere Nervenzellen haben sozusagen.
00:05:18: Das kann auch zu solchen Dingen führen.
00:05:21: Das muss man halt erstmal rausfinden.
00:05:22: Und was bei mir auch natürlich wieder ganz oben steht, was an der Anamnese dranhängt, ist natürlich die Frage mit der hormonellen Balance oder Disbalance.
00:05:32: Ich versuche natürlich dann über bestimmte Labor-Testungen.
00:05:36: herauszufinden, in Übereinstimmung oder in Einverständnis mit den Patienten natürlich, ob die Hormone eben ausgeglichen sind oder ob es da vielleicht im Geschlechtshormonbereich, im Schilddrüsenbereich oder in den Hormonen der Nebennähe irgendwo schon ein Problem gibt.
00:05:53: Das kann natürlich dann auch dazu führen, dass man ähnliche Symptome aufweist und das bedeutet aber noch lange nicht, dass man vielleicht Depressionen haben könnte.
00:06:01: Und da kann man ja schon Intervenieren, da kann man ja was tun.
00:06:05: Aber man muss erst mal wissen, was dahinter steckt.
00:06:07: Das ist immer ganz wichtig.
00:06:09: Und wenn ich über die Ernährung spreche, dann frage ich natürlich auch, nehmen Sie es immer, kommt immer bei mir vor die Frage, nehmen Sie Mikroenerstoffe ein, nehmen Sie Vitamine ein.
00:06:19: Und wenn ja, wie viel?
00:06:20: Also ich frage das wirklich ab.
00:06:23: Weil viele sind der Meinung, weil der Arzt irgendwann gesagt hat, der Vitamine D-Spiegel reicht bei Ihnen aus, ohne dass die Betroffenen wissen, wie hoch oder wie niedrig das Spiegel ist.
00:06:33: werden sie quasi davon überzeugt, theoretisch überzeugt, dass dieser Vitamin D-Spiegel ausreichend ist.
00:06:39: Und dann sage ich, ja, dann lassen Sie den mal checken oder wir checken den.
00:06:42: Und wir sehen dann, der ist im untersten Keller geschossen.
00:06:45: Dann wissen wir, ja, das alleine reicht schon, um, ich sag jetzt mal, eine Gemütsverfassung zu haben, die vielleicht schon an eine Depression erinnern könnte.
00:06:54: Du hast jetzt ein paar Dinge schon gesagt.
00:06:56: Das heißt, mit welchen Mitteln kann ich jetzt natürlich dran gehen?
00:06:59: Das heißt, erst mal diese Dinge, die wir schon kennen.
00:07:02: Das heißt, Ernährung, Mikronährstoffe.
00:07:05: Schauen, dass der Schlaf, aber gerade ja, wenn das unterbrochen ist, wird es ja kritisch oft.
00:07:09: Das ist ja dann so eine Spirale drin.
00:07:13: Genau.
00:07:15: Habe ich da noch andere Möglichkeiten, um das vielleicht in den Griff zu kriegen?
00:07:18: Gibt es vielleicht auch mildere Mittel, um wieder schlafen zu können?
00:07:22: Ja, das gibt's.
00:07:23: Also da wäre ich jetzt immer noch bei der Ursachenforschung.
00:07:25: Also wenn ich jetzt rausgefunden hätte, dass es eine Hormonung gleich Gewicht gibt bei den Betroffenen, dann kann ich natürlich da auch behandeln entsprechend diese Hormone wieder ausgleichen.
00:07:35: Mit verschiedenen Sachen ja, ob das bioidentische Hormoncrems sind, ob das Tinkturen sind, Tees und so weiter und so fort.
00:07:42: Auch über die Ernährungsschiene dann natürlich entsprechend.
00:07:45: Aber auch eben über spezielle pflanzliche Dinge, die man auch machen kann.
00:07:49: Also es gibt ja Neben den ganzen Mikronährstoffen, die vielleicht im Mangel sind, auch noch die Möglichkeit spezielle Pflanzen einzusetzen.
00:07:57: Zum Beispiel gibt es den Rosenwurz.
00:07:59: Das ist eine Pflanze, die die Stressresistenz bekanntlich auch erhöht.
00:08:04: Zum Beispiel Erschöpfung und Mütigkeit mindert.
00:08:07: Die wirkt sogar stimmungsaufhellend.
00:08:09: Da gibt es auch Studien zu, dass sie wirkt sogar bei leichter bis moderater Depression und Erschöpfung.
00:08:15: Also setze ich durchaus auch in meiner Praxis ein.
00:08:19: Die Omega-III-Fettsäure, die ist ja immer hoch im Kurs, die ist wichtig, genauso wichtig wie das Vitamin D. Das ist also jetzt wieder auf die Mikronährstoffe.
00:08:27: nochmal, um das nochmal zu erwähnen, weil ganz viele Leute nehmen keine Omega-III-Fettsäuren und keinen Vitamin D zu sich.
00:08:34: B-Vitamine und Magnesium sind ja ganz wichtig.
00:08:38: Dann gibt es noch die Teigawurzel, also T-A-I-G-A, schreibt sich das Teigawurzel, ist auch bekannt unter dem Namen Sibirischer Ginseng.
00:08:48: Die wirkt stressmindernd, anregend und stärkend für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
00:08:54: Es gibt auch Studien, die zeigen, dass die Resistenz gegenüber Stress erhöht wird und Erschöpfungszustände verbessert werden.
00:09:00: Also ist ja auch wieder indirekt eine Linderung auf depressive Symptome, kann man sagen.
00:09:06: Dann gibt es Ashwagandha, die ist eine ayurvedische Heilpflanze, wird auch als Schlafbäre bezeichnet.
00:09:12: Die wird auch positiv auf die Nebenniere, weil die kann das Cortisol aus der Nebenniere senken, das ist unser Stresshormon übrigens.
00:09:20: Wirkt also beruhigend auf das Cortisol und kann sogar Angstzustände und depressive Symptome verbessern.
00:09:28: Gibt es auch klinische Untersuchungen, die die Wirksamkeit belegen bei Stressreduktion und Verbesserung der Stimmungslage.
00:09:35: Und dann gibt es noch Schisandra, also schreibt sich S-C-H-I, und dann Sandra, wie der Name, Schisandra.
00:09:41: Es ist eine Beere, um körperliche und mentale Belastbarkeit zu erhöhen.
00:09:47: Die ist antioxidativ, wirkt auch in Zündungshemd, also wie Omega-III-Fettsäure zum Beispiel, und kann helfen, Stress besser zu bewältigen.
00:09:55: Und die Stimmung kann positiv beeinflusst werden, was ja bei einer depressiven Verstimmung auch wieder unterstützend wirksam ist.
00:10:02: Dann gibt es noch eine Gruppe, nicht Pflanzen, also schon Pflanzen, aber Heilpilze, um genauer zu sein.
00:10:08: Da gibt es den Igelstachelbad, Herizium, sieht sehr interessant aus.
00:10:14: Der fördert die Bildung von Nervenwachstumsfaktoren, unterstützt die Regeneration und das Wachstum von Nervenzellen und kann depressive Symptome lindern.
00:10:22: Da gibt es auch Studien, dass eine Einnahme über mehrere Wochen Ängste und depressive Verstimmung und auch Schlafprobleme reduzieren kann.
00:10:30: Dann haben wir noch zwei Pilze, den Reishi.
00:10:34: Der wirkt beruhigend aufs Nervensystem, reduziert Stress, hat eine antioxidative Eigenschaft und eine immun modulierende Wirkung.
00:10:41: Also wirkt auch wieder auch für das psychische Wohlbefinden.
00:10:45: Und der Cordyceps, das ist ein Pilz, der allgemein die Energie verbessern kann und die Stressresistenz erhöhen kann.
00:10:52: Also auch wieder bei Menschen mit Depressionen auch unterstützend wirksam ist.
00:10:58: Das waren jetzt die Heilpflanzen, die Adaptogene sagt man dazu und die Heilpilze neben dem Mikronährstoffen.
00:11:05: Also schon eine ganze Menge, was man da machen kann, wie ich finde und das wissen viele gar nicht.
00:11:09: Also man sollte da natürlich jetzt nicht alleine anfangen, da alles mal durchzuprobieren.
00:11:14: Das finde ich schon ein bisschen bedenklich.
00:11:16: Also da muss man auch immer alles mitteinbeziehen.
00:11:20: Also nicht einfach munter drauf loslegen.
00:11:23: Da sollte man sich schon gezielt beraten lassen, wie ich
00:11:25: finde.
00:11:26: Das heißt, auch Heilpilze oder Heilpilze, wie immer man das nennt, haben natürlich auch eine Nebenwirkung.
00:11:32: Oder Sie haben Wirkung, um es mal sozusagen.
00:11:35: Ja, es ist ja alles immer in gesunden Maße.
00:11:38: Man muss eben wissen, in welcher Dosierung man das nimmt und wie das vielleicht auch mit anderen Produkten, die man schon zu sich nimmt, auch interagieren kann quasi.
00:11:48: Da muss man ja schon auch dran denken.
00:11:51: Wie ist das mit, wenn ich jetzt überlege, Menschen, die ich kenne, die so depressive Schübe haben, das ist ja oft, dass die so rumgrübeln und über tausend Dinge nachdenken.
00:12:03: Lohnt es sich auch, solche Vorgänge zu unterbrechen und dafür Dinge zu finden?
00:12:07: Ja, absolut.
00:12:08: Also schon auch wieder solche einfachen Dinge, wie moderate Bewegung, einfach mal rausgehen in die Natur.
00:12:14: Die Leute schon auch irgendwie immer wieder dazu anzuhalten, dazu bewegen sich doch... mit anderen Menschen auszutauschen zumindest.
00:12:22: Also nicht nur am PC zu sitzen und über virtuelle Freundschaften, sondern auch wirklich sich zu treffen, soziale Kontakt zu pflegen.
00:12:31: Vielleicht sich selbst auch mal belohne Freude machen und solche Dinge.
00:12:35: Es ist immer schwierig bei Personen, die natürlich ganz alleine sind.
00:12:38: Die brauchen dann schon auch echt eine richtig gute Unterstützung, sonst wird es schwierig.
00:12:43: Aber da kann man ja auch immer mal ein Auge drauf werfen und gucken, wie kann man solche Menschen unterstützen?
00:12:49: Wie kann man denen vielleicht helfen?
00:12:51: Einfach mal, ich sag mal, einladen oder einfach mal... eine Runde mit jemandem, von dem man denkt, dass er vielleicht da Unterstützung bräuchte, mal eine Runde durch die Natur laufen.
00:13:04: Das sind so Kleinigkeiten, die vielleicht auch Unterstützung bieten.
00:13:07: Der Mensch selbst, der Betroffene, ich glaube, es ist halt wichtig, rechtzeitig wirklich Dinge zu erkennen und dann anfangen, Dinge zu machen, bevor es halt wirklich ... zu Medikamenten geht?
00:13:17: Ja,
00:13:18: eben.
00:13:18: Also ich sag ja, das kommt ja nicht so schnell an, gerannt um die Ecke, dass man dann von dieser Depression überfallen wird.
00:13:25: Oft hast du ja auch so eine phonetische Belastung dabei in der Familie, dass es vielleicht schon öfter vorkam, ja beim Opa oder beim Vater, Mutter, wie auch immer.
00:13:34: Da muss man ja auch mal vielleicht drauf schauen, dass es vielleicht öfter mal vorkommt in der Familie.
00:13:39: Das kommt ja nicht so schnell.
00:13:40: Also man kann da ja durchaus schon vorher was tun und gucken.
00:13:44: Nicht, dass es erst ... Ja, schon viel zu spät ist, weil wenn man dann schon Antidepressivum nimmt.
00:13:50: Wenn man Antidepressivum nimmt, ist es halt echt schwierig, davon wegzukommen.
00:13:53: Ich hatte auch meine Patientin, die war dann der Meinung, die war dann hier ganz enthousiastisch.
00:13:57: Oh ja, toll, ich will dann davon wegkommen.
00:13:59: Und heute Abend nehme ich das jetzt gar nicht mehr.
00:14:01: Und dann hab ich gesagt, nee, nee, das machen Sie bitte nicht, weil das sollte man auf gar keinen Fall tun.
00:14:06: Also, das muss man unbedingt mit dem Arzt auch abstimmen.
00:14:09: Man muss sich da wirklich ganz langsam rausschleichen.
00:14:12: Sonst geht das Ganze nach hinten los.
00:14:14: Also, niemals einfach ... eigentlich absetzen.
00:14:17: Das ist wirklich ganz gruselig, wenn man das macht, sage ich auch immer, das ist ganz wichtig, auf keinen Fall.
00:14:24: Vorsicht!
00:14:26: Ansteckende Gesundheit.
00:14:27: Der Podcast für ein gesundes Leben von und mit Nathalie Baranauskas.
00:14:33: Die im Podcast dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information.
00:14:39: Sie stellen keine Empfehlung oder Bewertung der Beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden oder Behandlungen dar und ersetzen keinesfalls die Beratung durch Therapeuten.
00:14:49: Bitte wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer an die Therapeutin oder den Therapeuten ihres Vertrauens.
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